Gesundheit - Stoffwechsel

 

Geistige Haltung

 

Schon der Volksmund sagt - "der ist sauer" - "was ist den dem über die Leber gelaufen". Je mehr Sie sich ärgern und grübeln, um so größer wird der Säureausstoß, der Ihr Nervenkostüm angreift. Somit haben cholerische Menschen nachweisbar ein deutlich schlechteres Säure-Basen-Verhältnis im Körper und sind für Krankheiten deutlich anfälliger. Übrigens lässt sich bei Herzinfarkten oder Schlaganfällen im Moment des Infarktes ein absoluter Säureüberschuss im Körpernachweisen. Der hohe Ausstoß an Säure ist letztendlich die Ursache für die gesundheitlichen Folgen. Erfahrene Ärzte und Heilpraktiker werden deshalb in diesen Fällen sofort mit entsprechenden basischen "Werkzeugen" arbeiten, um den Säureschock abzubauen. Doch in unseren Augen wäre es viel besser, es überhaupt nicht so weit kommen zu lassen. Eine ruhige Haltung, Ärger und negative Gedanken kontrollieren, ist die weitaus gesündere Lebenseinstellung.

 

 

Wussten Sie, dass Wasser eine viel größere Bedeutung hat, als nur unseren Durst zu löschen?

 

Immer wieder hören wir von unseren Klienten, dass regelmäßiges Trinken eine der schwierigsten Übungen zur Gesundheitswahrung ist. Dabei ist es nicht nur das Durstlöschen nach dem Sport, oder nach einem ausgedehnten Saunabesuch - nein, grundsätzlich fehlt oftmals auch das BewusstSein, welch´ wichtige Rolle Wasser für unser Leben spielt. Anhand der Grafik (Quelle: P.Jentschura "Gesundheit durch Entschlackung") können Sie deutlich sehen, wie der Anteil der freien Wassermasse im Laufe des Lebens deutlich abnimmt. Dies ist zum großen Teil dadurch bedingt, dass unser Körper versucht, Reststoffe, welche durch die Verbrennung in den Zellen entstehen und nicht rechtzeitig über das Lymphsystem abgeführt werden können und zudem säurehaltig sind, unschädlich zu machen. Das bewerkstelligt er, indem er die Salze (Basen) im Bindegewebe aktiviert und die Abfallstoffe damit neutralisiert und anschließend mit Schleim dicht verpackt. 

 

Die Folge: langsame Ablagerung von "Giftmüll" im Bindegewebe

 

Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass die heutige Bevölkerung der Industrienationen zu viel (versteckten) Zucker konsumiert. Dieser muss in den Zellen meist ohne Sauerstoff ver"gärt" werden. Bei angenommen durchschnittlich 210 Gramm täglichem Verzehr von Stärke / Glukose und nur 1% daraus umgesetzter, giftiger Linksmilchsäure, wären das 2,1 Gramm - in 10 Jahren 7,6 Kilogramm im Körper abgelagerte Gifte, welches in seinem Bindegewebe eingelagert ist. Ob es nun direkt Stoffwechselendprodukte aus der Kohlehydratvergärung sind, oder von aussen zugeführte, überflüssige Substanzen - eines ist sicher: die gehören nicht in unseren Körper!

 

Was können Sie tun?

 

Wenn Sie über ein gesundes Leben nachdenken, so ist der erste Schritt, täglich gesundes und lebendiges Wasser zu trinken. Sorgen Sie wieder für das richtige Verhältnis zwischen Ihrem Körperwasser und den festen Bestandteilen, wie Knochen, Knorpel, Organe und Sehnen. Wie das geht, konnten wir eindrucksvoll mit einer Expertise darstellen. 

 

Was hat eine Autobatterie mit einer Zelle gemeinsam?

 

Bei einer leeren Autobatterie herrscht wenig bis keine Ladung mehr zwischen den Polen + (Plus) und - (Minus). Bei der menschlichen Zelle ist das ähnlich: verschiebt sich die Zellzwischenflüssigkeit (jede einzelne Zelle schwimmt darin und ist von ihr umgeben) vom basischen Milieu in den sauren Bereich, wird das Cytoplasma (die innerhalb der Zelle vorhandene und den Zellkern umgebende Flüssigkeit) zunehmend sauer. Dadurch verringert sich das bioelektrische Potenzial - die Spannung zwischen saurem Zellkern und dem ihn umgebenden basischen Cytoplasma. 

Je niedriger das bioelektrische Potenzial einer Zelle ist, um so geringer ist auch deren Vitalität und Funktionsfähigkeit. Erlischt die Zellenergie, tritt unweigerlich der Zelltod ein. Interessanterweise sind frische und natürliche Lebensmittel besonders gut geeignet, das bioelektrische Potenzial unserer Zellen wieder herzustellen.

Wie wirken sich negative Gedanken auf unseren Stoffwechsel aus?

 

Seit nunmehr 12 Jahren lernen wir täglich Menschen kennen, die ohne Begeisterung in Ihren Tag starten oder sich geistig und körperlich nicht wohlfühlen. Leider ist vielen Menschen nicht bewußt, dass hierbei die Ernährungsweise nur eine Seite der ganzheitlichen Gesundheit ist. Wie sich Sorgen, Ängste und moderne "Getriebenheit" auf den Stoffwechsel auswirken - können wir eindrucksvoll mit unserer Atemgasdiagnostik zeigen.

 

--> Hier geht´s zu unseren Expertisen 

 

Wie entstehen Säuren im Körper?

 

Es gibt vier natürliche Formen, wie Säuren im Körper entstehen:

 

- durch Überbeanspruchung der Muskulatur wird links gedrehte Milchsäure produziert (Muskelkater)

- durch emotionale Gefühlsausbrüche

- durch Nahrung, die nach der Verbrennung in der Zelle sauren Abfall ergibt

- durch die Erkrankung eines Organs

 

Unser Körper ist ständig in der Lage sich zu regenerieren - vorausgesetzt, wir geben ihm hierfür auch die nötige Zeit und Ruhe. Die Lebensdauer/Erneuerungszyklus der Zellen beträgt zwischen 1,4 Tagen und 25 Jahren. Um unseren Organismus zu schädigen, muss also eine Form der Säureproduktion vorhanden sein, die dauerhaft und mehr ist - als sie unser Körper reparieren kann. Vielleicht fragen Sie sich nun, ob der Organismus die Fähigkeit der Reparatur jemals verliert? - nein, so lange Leben im Körper ist, nicht. Allerdings wird die Fähigkeit mit zunehmender Schädigung immer eingeschränkter.

 

Eine Überbeanspruchung der Muskulatur, sowie emotionale Gefühlsausbrüche sollten nicht dauerhaft sein, jedoch erleben wir in unserer heutigen Zeit leider genau das Gegenteil. In unserem letzten Newsletter haben wir eindrucksvoll gezeigt, wie sich Gedanken und Gefühle auf unmittelbar auf Ihren Stoffwechsel auswirken können.

 

Zustand der inneren Unruhe

 

Wir alle sind manchmal übermäßig nervös. Lärm, Hitze, Termindruck, Stau - das alles bringt uns an den Rand der Verzweiflung. Nicht schön, aber in unserer überdrehten Welt weitgehend normal. Wer sehr viele Stresssituationen kurz hintereinander erlebt, kommt schließlich zu einem Punkt, wo sich ein Erleben als Angst, Unruhe, Schreckzustände, Negativgedanken selbstständig macht und das Bewusstsein nicht mehr verlässt. Medizinisch heißt dieser quälende Zustand panic disorder. (Quelle: Ulrich Warnke: "Die Geheime Macht der Psyche")

 

3 sinnvolle Gegenstrategien, welche wir in unserem ganzheitlichen StoffwechselCoaching umsetzen, sind:

 

- Energie aufbauen

- Gedankenhygiene (LebensbereicheCheck)

- angepasste Ernährung

 

Hildegard von Bingen

 

Hildegard von Bingen schrieb bereits vor 850 Jahren, dass an jedem Fleck der Erde die Natur genau jene Nahrungsmittel bereithält, welche die Bewohner in der jeweiligen Region benötigen. Sie verband in Ihrem Gesundheitsprogramm Medizin, Theologie und Kosmologie. Hildegard von Bingen kannte die Fundamente des Universums und die spirituellen Heilkräfte, mit denen sich das Leben kraftvoll entfaltet. Ihre Visionen sind heute wieder aktuell und ein Leitstern in der Hilflosigkeit unserer Zeit. In keinem anderen Gesundheitsprogramm finden sich so geneue Hinweise auf die heilenden Kräfte in der Natur und den Lebensmitteln. Ohne Kenntnis voneinenander zu haben, ist die Hildegard-Heilkunde mit den großen Heilsystemen der Ayurveda-Lehre und der Traditionellen Chinesischen MEdizin identisch. Wer die Ratschläge der Hildegard-Heilkunde berücksichtigt, kann leicht auf Diätenwirrwarr, auf Vitamin- und Lakorientabellen und dergleichen verzichten, weil die Natur alles bereithält, was der Mensch zum Leben braucht.

Heute bestätigen neueste Forschungsergebnisse, was Hildegard von Bingen schon vor 850 Jahren geschrieben hat - dass eine ausgewogene Ernährung auf der Basis von Dinkel, Obst und Gemüse in der Lage ist, Krebs um 40 - 55 Prozent zu verhüten. Ähnliche Ergebnisse treffen auch für Tausende andere Krankheiten zu. Jeder Einzelne ist so in der Lage, durch eine gesunde Ernährung und Lebensweise seine Gesundheit zu schützen, wenn das Wissen dazu da ist. Mehr noch: Gesundheit kann nicht von Experten oder vom Staat garantiert werden. Wer gesund bleiben will, muss die Entscheidung für sein Leben in dieigenen Hände nehmen.

 

Die gute Botschaft heißt: die Krebsrate ließe sich durch eine gesunde Ernährung um die Hälfte reduzieren. Alleine in Deutschland könnte man jährlich Menschen vor dem Krebstod retten. Aus diesem Grund darf man die Auswahl der Lebensmittel nicht dem Zufall oder dem Sonderangebot und schon gar nicht der Gewohnheit überlassen. 

Unsere Erfahrung ist Ihr Erfolg! (klick)

 

Wir kombinieren das "alte" Wissen der Naturheilkunde (Traditionelle Chinesische Medizin, Ayurveda und Hildegard von Bingen) mit modernster Messtechnik von heute, denn unsere Erfolge sind messbar. Dabei ist die gemeinsame LernPhase mit Ihrem Coach und die individuelle Integration neuer VerhaltensMuster in Ihre aktuelle LebensSituation unser langjähriger Erfolgsgarant.

 

Die Botschaft von Hippokrates 431 v.Chr.

 

"Lasst die Nahrung eure Medizin sein!" - Hippokrates lehrte diese Botschaft im Jahre 431 v. Chr., nahezu zweieinhalb Jahrtausende später beginnt die Bedeutung dieser Botschaft allmählich die öffentliche und medizinische Meinung zu beeinflussen. Unsere Nahrung beinhaltet verschiedene energetische Ebenen. Die spezifischen Kräfte beeinflussen unseren physischen Körper. die Art unserer Gedanken und sogar unsere Bewusstseinserweiterungen. Die Farbe eines Lebensmittel, nach dem chinesischen System in fünf Geschmacksrichtungen eingeteilt, die Aromensowie die Qualität der Nahrung bilden die Nahrungsenergie. Die Produkte können auch nach Ihrer Form, ihrer YIN- und Yang-Energie (im chinesischen System) oder den drei Gunas (Eigenschaften des mentalen Zustands im Ayurveda-System) eingetielt werden. Seit Jahrtausenden wissen verschiedene Kulturen der Welt um die subtile Wirkung der Nahrungsmittel auf unseren geist. Herodot, der griechische Historiker, berichtete, dass von Getreide lebende, vegetarische Kulturen, Fleisch essende Kulturen in Kunst, Wissenschaft und spiritueller Entwicklung stets überflügelten. In seinen Schriften vertrat er die Ansicht, dass Fleisch essende Völker verstärkt zu kriegerischen Auseinandersetzungen neigen und Zorn und sinnliche Leidenschaft zugelloser ausleben. Die alten ägyptischen Priester sollen spezielle Nahrung zu sich genommen haben, um ihre spirituelle Empfindsamkeit und ihr Bewusstsein zu vertiefen. Bis zum heutigen Tag bereiten sich in Indien Brahmanen, Priester, ihre Speisen selbst zu und essen stets getrennt von Menschen aus anderen sozialen Schichten. Sie halten sich an eine überwiegend vegetarische Kost, die darauf abzielt, die subtilen, spirituellen Qualitäten des Geistes zu kultivieren. Diese Tradition basiert auf dem Galuben, dass die Ernährungsform einer Gruppe ihr spirituelles Bewusstsein prägt.

 

Weitergedacht würde dies bedeuten, dass die Ernährungsweise einer Nation ihren geistigen Zustand beeinflussen könnte. Rudolf Steiner, der Begründer der biologisch dynamischen Anbaus, der Waldorfschulen und der anthroposophischen Medizin, war der Ansicht, dass eine vegetarische Kost den spirituellen Fortschritt der gesamten Menschheit fördern würde. Ayurvedische Ärzte und Yogis wissen seit Jahrtausenden, dass unsere Ernährungsgewohnheiten tief greifende Auswirkungen auf unseren Geisteszustand haben. 

 

Mit unserem StoffwechselCoaching lernen Sie, energiereiche Ernährung mit hohem, bioelektrischen Potenzial in Ihr Leben zu integrieren.

 

In der Falle der Discounter

 

Warum ist seit Tausenden von Jahren bekannt, dass die Qualität unserer Ernährung einen direkten Einfluss auf unsere Gesundheit und unsere seelisch-geistiges Wohlbefinden hat, ohne dass darüber in der Öffentlichkeit diskutiert wird? Die Antwort ist ganz einfach: weil mit qualitätiv hochwertiger Nahrung nicht viel Geld verdient wird. 

 

In den 60 iger Jahren standen die Gründer der bekanntesten Discounter noch in ihren kleinen Lebensmittelläden und haben selbst verkauft. Bereits 20 Jahre später waren die gleichen Personen Milliardäre und gehören heute zu den reichsten Menschen der Erde. Es sein Ihnen natürlich vergönnt. Aber wie konnte dieser Traum in so kurzer Zeit realisiert werden? Ganz einfach, die Idee, die hinter diesem unglaublichen, wirtschaftlichen Erfolg steckt, lautet: Lebensmittel muss man billiger als die Konkurrenz verkaufen. Dass, was uns unter großem werblichen Aufwand und unter Einsatz geschickter Marketingstrategien (Die Qualität ist die gleiche) erklärt wurde, hieß: "es wird einfach besser gespart als anderswo". Es wird auf Verkaufspersonal verzichtet. Die Ware wird nicht ausgepackt und schön dekoriert, der Kunde nimmt sich die Packungen selbst und die Kassiererinnen sind besser geschult als bei der Konkurrenz. All dies spart Kosten. Die einsparungen werden an die Verbraucher weitergegeben. Aber einmal Hand aufs Herz, reicht das wirklich aus, um deutlich günstiger als die Konkurrenz zu sein? Jeder Geschäftsmann weiß, dass ein reduzierter Preis die Margen drückt und damit der Gewinn schrumpft. Natürlich sind Discounter sparsam, aber der Reichtum wurde auf andere Weise erwirtschaftet.

 

Der Startschuss dafür wurde schon vor etwa 100 Jahren gelegt. Als eine Firma, die heute unter dem Namen Coca Cola weltweit bekannt ist, erkannt hat, dass Geschmack künstlich herstellbar ist. Unter der Verwendung des Rohstoffes Erdöl lassen sich über verschiedene Aufspaltungsprozesse und chemische Veränderungen ganz individuelle Geschmacksrichtungen herstellen. Auf diese Art konnten Süßstoffe kreiert werden, die bis zu 300 mal intensiver süßen, als herkömmlicher Haushaltszucker.So konnte Coca Cola durch das Mischen verschiedener künstlicher Geschmacksstoffe ein Getränk herstellen, das in der Natur nicht vorkommt, welches deutlich süßer ist als jeder Natursaft, eine eigenartige Farbe hat und geschmacklich einzigartig erscheint. Der Siegeszug des schwarzen Gebräus war geboren. Wirtschaftlich hatte dies viele Vorteile. Das Getränk konnte mit seiner einzigartigen Aromenkombination patentiert werden. Durch die Kombination von ungefähr 100 synthetischen Aromastoffen konnte die Konkurrenz das Getränk nicht kopieren. Aber das Wichtigste war, dass die Herstellung mittels Aromen unglaublich billig ist, sie liegt im Cent-Bereich.

 

Schon 1910 entwickelten Chemiker wie Julius Maggi oder Georg Hipp Lebensmittel auf die gleiche Weise. Ihre Absicht, zumindest im Fall Julius Maggi, war seinerzeit jedoch noch etwas idealistischer. Maggi wollte etwas für unterernährte Arbeiterfamilien tun.

 

An dieses Prinzip haben sich Ende der 60er Jahre die Lebensmittel-Discounter erinnert. Warum sollte es nicht möglich sein, Nahrungsmittel syntetisch herzustellen. Heute gibt es 40 000 Aromen, Farb - Duftstoffe, die es ermöglichen, jeden beliebigen Geschmack in Farbe, Konsistenz und Haltbarkeit zu designen. 

 

"Die Ernährungslüge" 

 

In dem Buch "Die Ernährungslüge" schreibt Hans-Ulrich Grimm, dass viele Geschmaksverstärker, hergestellt aus Aromen wie zum Beispiel Glutamat, wie Neurotransmitter einzustufen sind. Das sind Botenstoffe, die für die Weiterentwicklung von Botschaften in unserem Nervenzellen zuständig sind. So erläutert Grimm, dass die Chemie im Essen direkt in die Hirnzellen vordringt und diese abtötet. Alzheimer, Parkinson, aber auch Hyperaktivität sind die Folgen.

 

Das alles ist dem Verbraucher nicht bewusst, wenn er mit dem Einkaufswagen durch die Supermarktregale schiebt. Es sieht ja auch alles so frisch aus. Fein säuberlich verpackt und sortiert. Mit den vielen Werbespots im Kopf freut er sich auf die gekauften Produkte. Dass eine Tiefkühlpizza mittlerweile für 1 Euro zu haben ist und ein Joghurt für 30 Cent, freut ihn auch. Er hat das Gefühl, clever eingekauft zu haben. Denn was soll an diesen Produkten schlecht sein? Es schmeckt und riecht gut und sieht zudem gut aus.

 

Es wird niemand leugnen, dass das Übergewicht in der Bevölkerung im Vergleich zu den 60er Jahren dramatisch zugenommen hat. Galten damals ungefähr 5 % der Bevölkerung als dick, so sind es heute 70 % der Männer und 60 % der Frauen (Dt. Verbraucher-ministerium 2008). Alleine 20 % der Kinder und Jugendlichen gelten als Übergewichtig. Wie kann das sein? Durch das Wachstum haben Kinder einen sehr aktiven Stoffwechsel. Zu dick zu werden, ist für Kinder eigentlich schwer. Viele Mütter berichten auch, dass Ihre Kinder, im Verhältnis eigentlich gar nicht viel essen. Trotzdem ist jedes 5te Kind ein kleines Mobbel. 

 

Was ist der Unterschied zu den Kindern in den 60er Jahren, als es in einer Schulklasse mit 30 Kindern höchstens einen Dicken gab? Denn auch damals mussten die Kleinen keinen Hunger leiden. Es gab schon damals Essen im Überfluss. Allerdings hat damals die Mutter noch gekocht. Jeden Tag neu. Keine Fertigsuppen, Dosen oder Tiefgefrorenes standen auf dem Tisch. Eintöpfe, Braten, Kartoffel und Mehlspeisen füllten das Speiseplan. Obst wurde eingeweckt und Marmelade selbst gekocht. Ist es vielleicht gar nicht das zuviel an Essen, das die Kinder und Erwachsenen nahezu unkontrolliert übergesichtig werden lässt? Der Spiegel Autor Hans-Ulrich Grimm beschriebt in seinem Buch "Die Kalorienlüge" dazu: Es sind die Geschmacksverstärker, Aromen und Giftrückstände der Supermarktnahrung, die im Gehirn falsche Signale auslösen. Natürlich wird ein zuviel an selbstgekochter natürlicher Nahrung auch zu Untergewicht führen. Aber dies sieht dann anders aus. Wir werden nicht dick vom zu vielen Essen und den Kalorien. Wir essen Supermarkt Produkte, erhalten aber keine Nahrung. Über die Aromen werden die Geschmacksnerven und Hormone im Körper angeregt. Das Insulin wird ausgeschüttet. Der Darm möchte die signalisierten Nahrungsbestandteile aufspalten und nutzen. Aber stattdessen kommen nur Klärschlamm und Sägespäne, übertüncht mit Aromen, Farb- und Duftstoffen. Was wird ein intelligenter Körper fordern? Wenn schon alle notwendigen Stoffe vom Körper, zum Verwerten von Nahrung bereitsgestellt wurden? Dies wird er mit Appetit und Hunger signalisieren. Schon befinden wir uns in einem nicht mehr endenden Kreislauf und Dilemma.

 

Die Entstehung von Fertigprodukten

 

In mehreren Urteilen wies der Europäische Gerichtshof Klagen verschiedender Verbraucherschützer zurück, in welchen eine Offenbarung der Inhlatsstoffe von diversen Produkten gefordert wurde. Mit dem Verweis der Bewahrung von Firmen-Know-how erlitten die Kläger regelmäßig Niederlagen. Unter Achtung der internen Firmengeheimnisse muss kein Hersteller veröffentlichen, welche Inhaltsstoffe dieser in den verkauften Lebensmitteln verwendet. Hersteller wie Höchst, Bayer, Hoffmann-La Roche, Natura Sweet, um nur einige zu nennen, haben viel zuviel Einfluss auf den Gesetzgeber, als dass sich hier in absehbarer Zeit etwas ändern würde. Zu viele hochrangige Politiker sitzen in den Aufsichtsräten der weltweit agierenden Konzerne. Wenn Sie das nächste Mal einen Supermarkt betreten und sich die endlosen Reihen an Päckchen und Dosen betrachten, können Sie sich bewusst machen, dass niemand außer dem Hersteller selbst weiß, was in den einzelnen Produkten wirklich an Inhalt verborgen ist. Alle Unternehmen müssen jedoch eine Aufgabe erfüllen. Die verkaufte Ware muss über viele Monate haltbar sein und in der Herstellung wenig kosten. Denn bei den großen Mengen macht jeder Cent an höheren Herstellungskosten am Ende ein Vermögen aus. Also muss die Ware immer denaturiert werden. Oder, mit anderen Worten, es muss das Natürliche aus dem Produkt verschwinden. Denn Natur ist Leben und alles was lebt, verdirbt nach einigen Tagen. So dürfen die für unseren Körper so wichtigen, in der Natur vorhandenen, ungesättigten Fettsäuren in einem Supermarktpäckchen nicht auftauchen. Denn das würde zum Verderben der Ware führen. Was abernicht heißt, dass nicht mit Aussagen wie "reich an ungesättigten Fettsäuren" geworben wird. Nachprüfen wird das kaum jemand. Allein in Deutschland werden jährlich für die Bewerbung von Supermarktprodukten 30 Milliarden Euro ausgegeben. Das Gesamtbudget der Verbraucherverbände hingegen liegt bei kümmerlichen 110 Millionen Euro. Ein verbauchernahes Institut (siehe "Die Suppenlüge" von H.-U. Grimm) hat festgestellt, dass in einer Rindersuppe eines Markenherstellers auf 10 Liter Suppe ein Anteil von 1 Gramm Rind enthalten ist. Dieser Anteil reicht aus, um den Begriff Rindersuppe "mit hohem Rinderanteil" verwenden zu dürfen. Es ist alles nur eine Frage der Betrachtungsweise. Der Verbraucher wird mit diesen Themen natürlich nicht konfrontiert. Er sieht die heile Welt vertrauenschaffender Nahrungsprodukte im Fernsehen, wo sich die Firmengründer persönlich für die Qualität verbürgen und wo sich bekannte Persönlichkeiten, fürstlich honoriert, für ein Produkt einsetzen.

 

Der Glaube des Bürgers, der Staat würde über die Fertigung der Lebensmittel wachen und besonders sorgfältig aufpassen, ist weit verbreitet. Zu unglaublich ist die Vorstellung, dass niemand genau weiß, was sich in der Tiefkühlpizza, der Tütensuppe, den Keksen oder der Fischdose befindet, die man gerne verspeist, und dass dies auch nicht deklariert werden muss. Skeptisch müsste man eigentlich schon werden, wenn man die kleine Zahl der Beamten sieht, die für die Lebensmittelüberwachung zuständig ist, und diese ins Verhältnis zur Menge der Nahrungsprodukte im Handel setzt. Häufig wird auch von den strengen Etikettiervorschriften bei Nahrungsmitteln berichtet, um so für das Vertrauen der Bürger in die Kontrolle bei der Überwachung zu werdeb. Dass allerdings nur geregelt ist, an welcher Stelle was und in welcher Größe zu stehen hat, wird dabei nicht genauer erläutert. So müssen zwar die Kalorien und der Anteil Fett, Eiweiß und Kohlehydrate in Bezug auf eine gewisse Menge des Produktes angegeben sein. Doch woraus das Produukt überhaupt besteht, wird daraus nicht ersichtlich. Muss ja auch nicht. Immerhin handelt es sich hier um peinlich bewahrte Betriebsgeheimnisse. 95 % der Mitarbeiter, die in der jeweiligen Produktion arbeiten, wissen nicht, was sie zusammen mischen. Noch nicht einmal die Bäcker wissen, was sie wirklich verwenden, wenn sie ihre Teigmischung in die Maschine mischen.

 

Das einzige, was auf dem Etikett stehen muss, ist der Ausdruck "Aromen" und einige E-Nummern. Doch verstehen tut das kaum einer. Mit Erfolg haben es die großen Firmen geschafft, das der Begriff "künstich" vermieden wird. Denn das würde sich schlechter Verkaufen. Welche Aromen im Produkt vorkommen, wie viele und in welcher Zusammensetzung, muss nicht beschrieben werden. Während Aromen in der Regel in den Labors der großen Chemiegiganten hergestellt werden, häufig aus Erdöl, findet der Verbraucher häufig auch den Begriff "naturidentische Aromen". Das klingt eigentlich ganz unbedenklich. Was es bedeutet, weiß allerdings kaum einer.

 

Vorsicht - das was jetzt kommt, wird Ihre Betrachtungsweise von Lebensmitteln verändern:

 

 Als "naturidentisches Aroma" darf bezeichnet werden, was irgendwie in der Natur vorkommt. Nun, wie Sie wissen, geht es darum, möglichst billig zu produzieren. Deshalb muss der Rohstoff billig sein. Die am häufigsten verwendeten "naturidentischen Aromen" sind Klärschlamm (wird getricknet und als gepresster Quader geliefert), Sägespäne und Bakterienkolonien. Sie ekeln sich? Kein Grund, alles natürlich und gehen Sie davon aus, Sie haben schon viele Tonnen davon verzehrt. Die Toilettenpapierreste werden dabei mit verarbeitet. Aber machen Sie sich keine Gedanken, die "künstlichen Aromen" haben so einen starken Geschmack, dass diese den faden Geschmack der naturidentischen Aromen locker übertünchen. Wie wollen Sie den Klärschlamm haben? Als Pizza mit Fleischgeschmack oder in der Dose als Rindsgulasch. Alles nur eine Frage der Verarbeitung. Die Food Designer, so werden die Geschmakstüftler in der Fertignahrungsindustrie genannt, zaubern Ihnen aus jedem Grundstoff ein schmackhaftes Mal. Mit entsprechenden Farb- und Durftstoffen versehen, ist auch für den Laien optisch nichts auszusetzen. Ein Problem entsteht dabei allerdings für unsere Gesundheit. Denn die Aromen können vom Körper nicht als Energie verwertet werden. Sie sind vom Organismus häufig nicht abbaubar und bleiben als toxische Belastung im Körper zurück. 

 

Die Bequemlichkeit

 

Mit unserem Metabolic Test, bzw. Stoffwechselanalyse können wir u.a. die schädliche Wirkung vieler Nahrungsmittel auf unsere Gesundheit zeigen. Neben der Tatsache, dass vielen Menschen dies´ nicht bewusst ist, ist unsere Bequemlichkeit einer der größten Hindernisse auf dem Weg zu einer gesunden Ernährung. Gewohnheiten aufzugeben und neue anzunehmen, ist für viele Menschen sehr schwer umzusetzen. Alleine die Vorstellung, zum Frühstück kein Brot mit Wurst oder Käse zu essen, sondern auf eine warme Eier-, Obst-, Gemüse- oder Getreidespeise umzusteigen, löst häufig pures Entsetzen aus. Ohne zu wissen, wie sich eine veränderte Ernährungsgewohnheit auf unser Wohlbefinden auswirkt, wird die rigoros abgelehnt. Lieber suchen die Menschen nach Begriffen im Internet: wie kann ich schnell abnehmen - schnell 5 Kilo abnehmen in einer Woche.

Dabei ist es doch das bisher gelebte Ernährungsverhalten, das zu gesundheitlichen Problemen und dem häufig damit verbundenen Übergewicht führt. Gewohnheiten haben tiefe Wurzeln, die bin in die Kindheit zurückgreifen. Kinder lernen durch Nachahmung und sie folgen konsequent dem Ernährungsverhalten ihrer Eltern. Die Gewohnheiten werden zu festen Ritualen. Dass sich häufig Jahre oder Jahrzehnte später gesundheitliche Schäden als Auswirkung darauf zeigen, mag nur ungern akzeptiert werden.

 

Wir, DieStoffwechselProfis, drängen Sie nicht, Ihr ganzen Leben zu verändern, aber wir würden Sie gern dazu auffordern, für die nächsten 4 bis 8 Wochen ein neues Einkaufs- und Ernährungsverhalten auszuprobieren. Betrachten Sie unser StoffwechselCoaching als Experiment. Danach können Sie entscheiden, ob Sie Ihre alten Gewohnheiten wieder aufnehmen möchten, oder die neuen Erfahrungen leben und integrieren möchten. 

 

Doch neben den starren, tief verwurzelten Gewohnheiten, die in unserem Gehirn verankert sind, kommt ein weiterer immens mächtiger Klebstoff hinzu: die Bequemlichkeit - diese hat sich sowohl im Koch- als auch im Backverhalten eingeschlichen. So wird häufig eine Gemüsesuppe nicht mehr mit dem Schneiden von frischem Gemüse und frischen Kräutern in Verbindung gebracht, sondern mit dem Auflösen eines Brühwürfels in kochendem Wasser und der Ergänzung um Dosen- oder Tiefkühlgemüse. Würden Sie diese industriell hergestellten Gerichte tiefgefroren in kleine Scheibchen schneiden und unter ein Mikroskop legen, dann würden Sie erkennen, dass die Nahrung aus völlig zerstörten Clustern besteht. Es wird auch heute zunehmend seltener Kuchen gebacken als zu Großmutters Zeiten. Stattdessen werden Fertigbackmischungen oder Fertigteige gekauft, die vor dem Backen nur noch um wenige Zutaten ergänzt oder gar mit Früchten belegt werden müssen. Den Kindern mittags die Fertigpizza aufzubacken bzw. fertig abgepackte Gerichte mit Soßen und Beilagen in der Mikrowelle zuzubereiten, sind gesundheitliche Hammerschläge. Es geht soweit, dass wir heute bereits Babys im Alter von wenigen Wochen mit Fertiggläschen, die in der Mikrowelle gewärmt werden, versorgen. So gelingt es uns, bereits die jungen Lebewesen von Lebensenergie abzuschneiden. Es ist viel einfacher, dem Kind einen Joghurt oder einen Fruchtzwerg in die Hand zu drücken als ein Kompott zu kochen. Da sich die Kinder die Nahrungsmittel in der Regel nicht zubereiten, sind es die Eltern, die für diese Ernährungsweise angeprangert werden müssen. Die Kinder erleben diese Form der Ernährung über viele Jahre und haben sie dann adaptiert. Leider mit der Folge, dass diese Gewohnheiten von Generation zu Generation weitergegeben werden und damit auch die Krankheiten.

Smogwirkung auf die Zelle

 

Die Polarisation ist ein wohl entscheidender Faktor für das Verständnis von biologischen Effekten elektromagnetischer Strahlung niedriger Intensität. Zu diesem Ergebnis kommt eine Arbeit, die am 12.10.2015 in den 'Scientific Reports' publiziert wurde. Die 'Scientific Reports', herausgegeben von der Nature Gruppe, liegen bei den einflussreichsten Publikationen weltweit auf Platz 5. 'Nature' ist neben der US-amerikanischen Science die weltweit angesehenste Zeitschrift für Naturwissenschaften.

 

Die Forscher Dr. Dimitris J. Panagopoulos (Univer­sität Athen, Griechenland), Prof. Olle Johansson (Karolinska  Institut,  Stockholm,  Schweden) und Dr. George L. Carlo (Institute  for  Healthful Adaptation, Washington,  DC, USA) zeigen, dass eine Eigenschaft der elektromagnetischen Felder für die Bioeffekte von schwachen technischen elektromagnetischen Feldern (EMF) verantwortlich ist: die Polarisation (Quelle: diagnose-funk.org)

 

Mit unserem Metabolic Test sind wir in der Lage zu zeigen, wie sich bereits nur das Trinken von strukturiertem Wasser (WaTec Technologie) auf die Zellzwischenflüssigkeit positiv - und somit harmonisierend auf den Stoffwechsel in der Zelle auswirkt.

 

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Fleisch vs. vegan 

 

In unseren StoffwechselCoachings hören wir immer wieder von dem Mythos, dass zum Muskelaufbau - oder zum Muskelerhalt viel Fleisch, oder Fisch gegessen werden sollte. Gerne möchten wir Ihnen die Entscheidung und die Wahlmöglichkeit mit folgenden Argumenten erleichtern:

  • wenn Sie die Energiebilanz zur Fleischerzeugung betrachten stellen Sie einen enormen Aufwand fest
  • um z.B.1 kg Rindfleisch zu produzieren benötigt man ca. 9 kg Getreide und 100 mal mehr Wasser als für 1 kg Getreide
  • obwohl jedes Jahr ca. 80 Mio. Menschen auf der Erde verhungern, werden ca. 40% der Welt-Getreideernte für die Tierhaltung in den Industrieländern verbraucht
  • "Das Vieh der Reichen frißt das Brot der Armen" - die Entwicklungsländer liefern ca. 60% der Futtermittel 
  • große Mengen CO² und ca. 100 Mio. Tonnen Methangas entweichen jährlich aus der Rinderzucht
  • Tiere werden auf jährlich ca. 300.000 km² neu gerodetem Regenwald gehalten
  • die Schlachttiere der USA produzieren über 100 mal mehr Exkremente als die gesamte Weltbeölkerung
  • zur Verdauung von Fleisch werden bis zu 70% der enthaltenen Energie verbraucht (vgl. Gemüse 30% und bei Obst 10%) - zudem kommt es dabei zu schädlichen Fäulnisprozessen
  • bei den Raubtieren baut das Ferment "uricase" den Harnstoff ab - beim Menschen wird dieses Ferment nur geringfügig gebildet, sodass sich die Harnsäure teils in den Gelenken ablagert
  • der Verdauungstrakt des Menschen ist für die Verdauung pflanzlicher Nahrung eingerichtet, da er u.a. dreimal so lang ist, wie der von Raubtieren
  • die Entstehung von Entzündungsprozessen kann durch die Arachidonsäure gefördert werden
  • der Säureüberschuß des Fleischverzehrs kann es im Körper zu einem Mineralverlust führen
  • der Verzehr von tierischen Produkten inklusive Milch kann die Entstehung von Diabetes, Herzinfarkt, Arteriosklerose, Osteoperose, Asthma, Krebs, Ekzeme, Rheuma, Allergien und grauem Star fördern

Aus obig genannten Gründen empfehlen wir den größten Anteil der Ernährung auf pflanzlicher Basis aufzubauen. Mit unseren Chlorella/Spirulina Algen können Sie bereits den ersten Anfang machen.

 

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